Zwei Wege, ein Prinzip
Erst verstehen, dann entwickeln
Selbsttest für Teams
Der Stresstest: Wie abhängig seid ihr wirklich?
Sechs Aussagen, zwei Minuten. Bewerte jede Aussage von 0 (trifft nicht zu) bis 3 (trifft voll zu) – am besten anhand konkreter Situationen der letzten vier Wochen, nicht nach Bauchgefühl.
1. Kein Mitglied könnte unser Arbeitsergebnis allein liefern, auch nicht mit mehr Zeit.
2. Wir treffen regelmäßig Entscheidungen, die nur gemeinsam getroffen werden können.
3. Fällt eine Person ungeplant aus, stockt die Arbeit der anderen innerhalb weniger Tage.
4. Arbeiten wir eine Woche ohne Austausch, entstehen nachweislich Fehler oder Doppelarbeit.
5. Für zentrale Aufgaben gibt es genau eine Person, die sie beherrscht; wir können einander kaum vertreten.
6. Unsere Arbeit greift laufend ineinander und nicht nur an definierten Übergabepunkten.
von 18 Punkten: Indikator für Typ IV – unabhängig
Ihr arbeitet nebeneinander auf ein gemeinsames Ziel. Führung heißt hier: die Leitplanken setzen – klare Ziele pro Person und ein Miteinander, das bewusst gepflegt wird.
Achtung, emotionale Brille: „Wir sind ein echtes Team“ fühlt sich erstrebenswert an und färbt die Selbsteinschätzung. Am aussagekräftigsten wird es, wenn jedes Teammitglied einzeln testet und ihr die Ergebnisse vergleicht.
von 18 Punkten: Indikator für Typ III – eher unabhängig
Ihr arbeitet einander zu. Führung heißt hier: die Übergaben sichern – klären, was „fertig“ bedeutet, und Staus früh erkennen.
Achtung, emotionale Brille: „Wir sind ein echtes Team“ fühlt sich erstrebenswert an und färbt die Selbsteinschätzung. Am aussagekräftigsten wird es, wenn jedes Teammitglied einzeln testet und ihr die Ergebnisse vergleicht.
von 18 Punkten: Indikator für Typ II – eher abhängig
Eigenständige Phasen wechseln mit notwendigem Austausch. Führung heißt hier: den Austausch takten – Frequenz, Besetzung und Zweck der Abstimmungen bewusst gestalten.
Achtung, emotionale Brille: „Wir sind ein echtes Team“ fühlt sich erstrebenswert an und färbt die Selbsteinschätzung. Am aussagekräftigsten wird es, wenn jedes Teammitglied einzeln testet und ihr die Ergebnisse vergleicht.
von 18 Punkten: Indikator für Typ I – abhängig
Euer Ergebnis entsteht nur gemeinsam. Führung heißt hier: das Team einspielen – Rollen, Abläufe und Entscheidungsordnung vorab klären, bis es im entscheidenden Moment ohne Absprache läuft.
Achtung, emotionale Brille: „Wir sind ein echtes Team“ fühlt sich erstrebenswert an und färbt die Selbsteinschätzung. Am aussagekräftigsten wird es, wenn jedes Teammitglied einzeln testet und ihr die Ergebnisse vergleicht.
Der Selbsttest ist eine erste Orientierung aus unserer Beratungspraxis, kein Messinstrument. Die vollständige Peak Diagnose schaut deutlich genauer hin. © Torsten Weigel, Peak Inside
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
Für Einzelpersonen rechnen wir mit 1-2 Stunden. Bei Teams hängt die Dauer der Peak Diagnose von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem der Größe des Teams. Meldet euch gerne bei uns und wir beraten euch im Einzellfall.
Nein. Die Diagnose ist bewusst ein eigenständiges Format mit eigenständigem Wert. Ob und wie es weitergeht, entscheidest du auf Basis des Ergebnisses.
Ein Kennenlerngespräch ist unverbindlich und unstrukturiert. Die Peak Diagnose folgt einem festen Vorgehen mit Modellen, die wir selbst entwickelt haben – und endet mit einem Ergebnis, das du behalten kannst.
Torsten Weigel
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